Schattenbeete sind keine Problemzonen — mit der richtigen Artenwahl werden sie zu faszinierenden Lebensräumen. Vollschatten (unter 3 h Sonne): Hosta (Funkie, alle Größen, Schlüsselpflanze), Asarum (Haselwurz, immergrün, flach), Epimedium (Elfenblume, auch trocken-schattig), Dryopteris (Wurmfarn), Athyrium (Frauenfarn), Vinca minor. Halbschatten (3–5 h): Astilbe (Prachtspiere, liebt Feuchtigkeit), Geranium nodosum und phaeum, Polygonatum (Salomonssiegel), Tiarella, Heuchera (Purpurglöckchen, bunte Blätter), Digitalis (Fingerhut, selbstsäend). Wichtige Kombinationsprinzipien für Schatten: Blattkontraste sind wichtiger als Blüten (viele Schatten-Stauden blühen weiß oder zart). Große, glatte Blätter (Hosta) neben gefiederten Farnen für maximale Wirkung. Helle Blattfarben (gelbgrün, silbrig) leuchten im Schatten. Feuchtigkeit ist oft wichtiger als Licht — Schatten-Stauden mögen gleichmäßig feuchten Boden.
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