Ein bienenfreundlicher Garten ist mehr als ein ökologisches Zeichen — er ist attraktiver, lebendiger und oft einfacher zu pflegen, da heimische Bestäuber das ökologische Gleichgewicht stützen. Entscheidend für den Bienenwert einer Staude ist die Blütenstruktur: Einfache, offene Blüten mit sichtbaren Staubblättern sind Nektar- und Pollenquellen, während gefüllte Zuchtformen oft wertlos für Insekten sind.
Die besten Bienenstauden decken die ganze Saison ab: Lungenkraut (Pulmonaria) im Frühjahr, Salvia nemorosa und Katzenminze im Frühsommer, Sonnenhut (Echinacea) und Flockenblume (Centaurea) im Sommer, Herbstaster und Fetthenne (Sedum) im Herbst. Dieses "Nektarband" von März bis Oktober ist das Ziel eines echten Bienengartens.
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