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Frühjahrskombination: Blütenfolge März bis Mai

📖 2 Min. Lesezeit · Staudenplan.de Redaktion · 2026-06-05

Die Gestaltung eines Frühlingsbeets, das von März bis Mai in voller Blütenpracht erstrahlt, ist eine hervorragende Möglichkeit, den Garten frühzeitig zu beleben und eine harmonische Abfolge von Farben und Formen zu schaffen. Für maximale Frühjahrsblüte empfehlen sich eine Kombination aus verschiedenen Stauden und Zwiebelpflanzen, die nicht nur optisch ansprechend sind, sondern auch unterschiedliche Blütezeiten aufweisen. Im März beginnt die Saison mit der Christrose (Helleborus niger oder Helleborus orientalis), die mit ihren zarten Blüten in Weiß, Rosa und Purpur bereits im Februar erste Akzente setzt. Diese robuste Pflanze erreicht eine Höhe von etwa 40 cm und gedeiht am besten an halbschattigen Standorten, wo sie vor der prallen Mittagssonne geschützt ist. In derselben Zeit zeigt das Lungenkraut (Pulmonaria), mit einer Wuchshöhe von rund 30 cm, seine farbenfrohen Blüten, die von Rosa zu Blau wechseln und durch das große, gefleckte Laub einen zusätzlichen optischen Reiz bieten.

Im April übernehmen die Bergenie (Bergenia) mit ihren auffälligen rosa-karminen Blüten und die Kaukasusvergissmeinnicht (Brunnera macrophylla), die durch ihre himmelblauen Blüten und das große silbrige Laub bestechen, die Hauptrolle. Diese Pflanzen sind ideale Partner, da sie ähnliche Standortansprüche haben und eine harmonische Verbindung schaffen. Die Bergenie wächst bis zu 40 cm hoch und ist ebenso pflegeleicht, während die Brunnera sich gut in halbschattigen Bereichen entfaltet und dort ihre Blütenpracht entfaltet. Im Mai kommen dann die Akelei (Aquilegia) ins Spiel, die mit einer Höhe von 60 bis 80 cm in unzähligen Farben blühen und sich selbst aussäen, was sie zu einer nachhaltigen Wahl macht. Auch der Geranium x cantabrigiense als Bodendecker mit seinen rosa-weißen Blüten und eine Wiesenraute (Thalictrum aquilegiifolium), die bis zu 100 cm hoch wird und ihre rosa Federpusten präsentiert, tragen zur Vielfalt bei. Schließlich bringt die Trollblume (Trollius europaeus), die bis zu 50 cm hoch wird und leuchtend gelb blüht, einen schönen Kontrast und zieht mit ihrer Vorliebe für feuchtere Standorte auch Insekten an.

Um einen sanften Übergang zum Sommer zu schaffen, können Sie Ende Mai die Salvia nemorosa und Nepeta, die ab Mai und bis in den Juni hinein blühen, einplanen. Diese Pflanzen bringen nicht nur Farbe ins Beet, sondern sind auch äußerst pflegeleicht und ziehen zahlreiche Bestäuber an. Zur Auflockerung und für zusätzliche Farbakzente sorgen Tulpen und Zierlauch (Allium), die als Zwiebelpflanzen zwischen den Stauden gepflanzt werden können. Diese Zwiebeln blühen zeitlich versetzt, sodass sie die Stauden geschickt ergänzen und die Blütezeit verlängern.

Für die Pflege dieser Frühlingskombination ist es wichtig, die Pflanzen regelmäßig zu gießen, insbesondere während trockener Phasen, und eine Mulchschicht aus organischem Material aufzubringen, um den Boden feucht zu halten und Unkraut zu unterdrücken. Ein praktischer Tipp: Achten Sie darauf, die verblühten Blütenstände rechtzeitig zu entfernen, um die Pflanzen zu einer erneuten Blüte anzuregen und das Gesamtbild des Beetes zu verbessern. So schaffen Sie eine blühende Oase, die Sie den ganzen Frühling über erfreuen wird.

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🌿 Im Artikel erwähnte Stauden

Himalaya-Storchschnabel
Himalaya-Storchschnabel
Geranium himalayense
Blaupunkt-Lungenkraut
Blaupunkt-Lungenkraut
Pulmonaria 'Blue Ensign'
Endress-Storchschnabel
Endress-Storchschnabel
Geranium endressii
Bodendeckerrose
Bodendeckerrose
Rosa 'The Fairy'

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