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Stauden düngen — wann, womit und wie viel?

📖 3 Min. Lesezeit · Staudenplan.de Redaktion · 2026-06-05

Stauden sind das Herzstück vieler Gärten und bieten eine beeindruckende Vielfalt an Farben und Formen. Doch um ihre volle Pracht zu entfalten, benötigen sie die richtige Pflege – dazu gehört auch das Düngen. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt, welche Dünger eignen sich am besten und wie viel sollte man verwenden? In diesem Ratgeber erfährst du alles, was du wissen musst, um deine Stauden optimal zu versorgen und für ein blühendes Staudenbeet zu sorgen.

Der richtige Zeitpunkt für das Düngen von Stauden hängt von der jeweiligen Pflanze und ihren Bedürfnissen ab. Grundsätzlich sollte die erste Düngung im Frühjahr erfolgen, wenn die Pflanzen aus dem Winterschlaf erwachen und neue Triebe bilden. Dies ist oft im März oder April der Fall. Eine weitere Düngung kann im Sommer, etwa im Juni, erfolgen, um die Blütezeit zu verlängern. Einige Stauden, wie zum Beispiel der Rittersporn oder die Herbst-Anemone, profitieren auch von einer dritten Düngung im Spätsommer. Wichtig ist, dass im Herbst nicht mehr gedüngt wird, da dies das Wachstum neuer Triebe anregen könnte, die im Winter erfrieren.

Bei der Wahl des Düngers für Stauden gibt es verschiedene Möglichkeiten. Organische Dünger, wie Kompost oder gut verrotteter Stallmist, sind ideal, da sie die Bodenstruktur verbessern und eine langsame, gleichmäßige Nährstoffabgabe gewährleisten. Hornspäne sind ebenfalls eine gute Wahl, da sie Stickstoff liefern, der für das Wachstum der Pflanzen wichtig ist. Für eine schnelle Nährstoffzufuhr kann auch ein Flüssigdünger verwendet werden, der direkt über das Gießwasser verabreicht wird. Biodünger, die auf natürliche Inhaltsstoffe setzen, sind besonders umweltfreundlich und unterstützen das Bodenleben. Achte beim Kauf darauf, dass der Dünger für Stauden geeignet ist und die Nährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis enthält.

Die Menge des Düngers richtet sich nach der Art der Pflanze und dem Zustand des Bodens. Eine allgemeine Faustregel besagt, dass pro Quadratmeter Staudenbeet etwa 50 bis 100 Gramm organischer Dünger ausgebracht werden sollten. Bei der Verwendung von Flüssigdünger ist es wichtig, die Herstellerangaben zu beachten, um eine Überdüngung zu vermeiden. Pflanzen wie der Sonnenhut oder die Lupine sind relativ anspruchslos und benötigen weniger Dünger, während nährstoffhungrige Stauden wie der Phlox oder die Akelei eine intensivere Versorgung bevorzugen. Ein Bodentest kann Aufschluss darüber geben, welche Nährstoffe im Boden fehlen und in welcher Menge gedüngt werden sollte.

Beim Düngen von Stauden ist die richtige Technik entscheidend. Der Dünger sollte gleichmäßig um die Pflanze herum verteilt und leicht in die oberste Bodenschicht eingearbeitet werden, um eine optimale Aufnahme der Nährstoffe zu gewährleisten. Bei Flüssigdüngern ist darauf zu achten, dass die Blätter nicht benetzt werden, da dies zu Verbrennungen führen kann. Nach dem Düngen ist es ratsam, das Beet gut zu wässern, damit die Nährstoffe in den Boden eindringen können. Vermeide es, bei starkem Regen zu düngen, da die Nährstoffe sonst ausgewaschen werden können.

Tipp: Beobachte deine Stauden regelmäßig und achte auf Anzeichen von Nährstoffmangel, wie blasse Blätter oder schwaches Wachstum. Eine gezielte Düngung kann oft schnell Abhilfe schaffen. Durch die richtige Pflege und das passende Düngen kannst du sicherstellen, dass deine Stauden gesund und blühfreudig bleiben. Experimentiere ruhig mit verschiedenen Düngern und Methoden, um herauszufinden, was für deinen Garten am besten funktioniert. So schaffst du dir ein blühendes Paradies, das dir und deinen Besuchern viel Freude bereitet.

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🌿 Im Artikel erwähnte Stauden

Sonnenhut
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Echinacea purpurea
Polster-Phlox
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Phlox subulata
Herbst-Anemone
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Anemone hupehensis
Großes Windröschen
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Anemone sylvestris

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