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Stauden pflanzen — die optimale Pflanzzeit im Frühjahr und Herbst

📖 2 Min. Lesezeit · Staudenplan.de Redaktion · 2026-06-05

Der eigene Garten ist für viele ein Ort der Entspannung und Kreativität. Stauden, die mehrjährigen Pflanzen, die jedes Jahr aufs Neue erblühen, sind ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Gartens. Doch wann ist der beste Zeitpunkt, um Stauden zu pflanzen? Die Antwort ist einfach: sowohl das Frühjahr als auch der Herbst bieten ideale Bedingungen, um Stauden in die Erde zu bringen. In diesem Artikel erfährst du, welche Vorteile die jeweiligen Pflanzzeiten bieten und welche Stauden sich besonders gut eignen.

Im Frühjahr, sobald der Boden frostfrei ist und sich die Temperaturen stabilisieren, beginnt die Pflanzzeit für viele Stauden. Besonders für empfindlichere Sorten, die einen längeren Zeitraum benötigen, um sich zu etablieren, ist das Frühjahr ideal. Pflanzen wie die Rote Sonnenhut (Echinacea purpurea) oder die Rittersporn (Delphinium) profitieren von den wärmer werdenden Temperaturen und dem längeren Tageslicht. Der Boden ist im Frühjahr oft feucht genug, was die Bewurzelung erleichtert. Zudem ist das Frühjahr die beste Zeit, um Stauden zu pflanzen, die im Sommer blühen. So können sie sich gut entwickeln und ihre volle Blütenpracht entfalten.

Der Herbst hingegen bietet ebenfalls hervorragende Bedingungen für das Pflanzen von Stauden. Die Bodentemperaturen sind noch warm von den Sommermonaten, was den Wurzelwachstum fördert. Gleichzeitig sind die Temperaturen in der Luft kühler, was den Wasserverlust durch Verdunstung minimiert. Stauden wie der Storchschnabel (Geranium) oder die Herbst-Anemone (Anemone hupehensis) profitieren von der Herbstpflanzung, da sie über den Winter hinweg starke Wurzeln ausbilden können. Auch die Bodenfeuchtigkeit ist im Herbst oft optimal, da der Regen häufiger fällt und die Pflanzen ausreichend mit Wasser versorgt werden.

Ein weiterer Vorteil der Herbstpflanzung ist, dass die Pflanzen im Frühjahr bereits gut etabliert sind und frühzeitig austreiben können. Dies führt zu einer früheren und oft auch üppigeren Blüte. Zudem ist das Angebot in den Gartencentern im Herbst oft noch sehr groß, sodass eine breite Auswahl an Stauden zur Verfügung steht. Es ist jedoch wichtig, darauf zu achten, dass die Pflanzen ausreichend Zeit haben, um vor dem ersten Frost Wurzeln zu schlagen. Ein guter Anhaltspunkt ist, die Stauden bis spätestens Mitte Oktober zu pflanzen.

Bei der Auswahl der Stauden sollte auch auf die Standortbedingungen geachtet werden. Sonnenliebende Pflanzen wie der Lavendel (Lavandula angustifolia) oder die Fetthenne (Sedum) benötigen einen sonnigen Platz mit gut durchlässigem Boden. Im Schatten gedeihen hingegen Pflanzen wie das Tränende Herz (Dicentra spectabilis) oder der Waldmeister (Galium odoratum) hervorragend. Eine gründliche Bodenbearbeitung und das Einbringen von Kompost vor dem Pflanzen sorgen für einen guten Start der Stauden.

Tipp: Unabhängig von der Pflanzzeit ist es wichtig, die Stauden nach dem Einpflanzen gut zu wässern und in den ersten Wochen regelmäßig zu kontrollieren. Eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Laub hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und Unkrautwuchs zu reduzieren. So können die Stauden optimal anwachsen und sich zu prächtigen Pflanzen entwickeln, die deinen Garten über viele Jahre hinweg bereichern.

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🌿 Im Artikel erwähnte Stauden

Fetthenne
Fetthenne
Hylotelephium spectabile
Endress-Storchschnabel
Endress-Storchschnabel
Geranium endressii
Blutroter Storchschnabel
Blutroter Storchschnabel
Geranium sanguineum 'Album'
Herbst-Anemone
Herbst-Anemone
Anemone hupehensis

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