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Blütenfolge planen: Frühjahr bis Herbst ohne Pause

📖 2 Min. Lesezeit · Staudenplan.de Redaktion · 2026-06-05

Ein professionell geplantes Staudenbeet blüht von März bis November ohne Lücken. Im Frühjahr, von März bis April, setzen die ersten Farbtupfer die Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris), die Elfenblume (Epimedium), die Bergenie (Bergenia cordifolia), frühe Primeln (Primula veris) und Lungenkraut (Pulmonaria officinalis) in Szene. Diese Pflanzen sind nicht nur schön, sondern auch pflegeleicht und ziehen mit ihrem Nektar viele nützliche Insekten an. Achten Sie darauf, die Stauden an einem sonnigen bis halbschattigen Standort zu pflanzen und den Boden gut durchlässig zu halten, damit Staunässe vermieden wird.

Im Frühsommer, von Mai bis Juni, blühen Akelei (Aquilegia), Pfingstrose (Paeonia), der frühe Storchschnabel (Geranium maculatum), Salbei (Salvia nemorosa), Katzenminze (Nepeta) und Iris (Iris germanica). Diese Stauden bringen Farbe und Struktur in das Beet. Besonders die Pfingstrose ist ein Highlight und benötigt einen Standort mit viel Sonne und gutem Wasserabzug. Sorgen Sie dafür, dass die Pflanzen ausreichend Platz haben, um sich optimal zu entfalten. Ein Mulch aus Rinden oder Stroh kann helfen, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und Unkraut zu unterdrücken.

Der Hochsommer, von Juli bis August, bringt mit Rittersporn (Delphinium), Phlox (Phlox paniculata), Echinacea (Echinacea purpurea), Helenium (Helenium autumnale), Rudbeckia (Rudbeckia hirta), Fackellilie (Kniphofia) und Agastache (Agastache rugosa) eine zweite Blütenpracht. Diese Arten sind nicht nur schön, sondern auch widerstandsfähig gegen Trockenheit. Zur Pflege gehört das regelmäßige Gießen in trockenen Perioden, während ein Rückschnitt der verblühten Blüten das Nachblühen fördert. Besonders die Katzenminze, die im späten Frühling blüht, kann nach dem Rückschnitt im Sommer erneut blühen und so die Lücken im Juli füllen.

Spätsommer, von September bis Oktober, wird von der Herbst-Anemone (Anemone hupehensis), spätblühenden Helenium, Aster (Aster novi-belgii), Sedum (Sedum spectabile) und Persicaria (Persicaria amplexicaulis) dominiert. Diese Pflanzen bringen den Herbst in Ihr Beet und bieten bis zum ersten Frost eine blühende Pracht. Achten Sie darauf, die Stauden nach der Blüte zurückzuschneiden, um die Pflanzen für das nächste Jahr zu stärken. Gräser und Strukturpflanzen, wie beispielsweise das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides), überbrücken blütenarme Phasen mit attraktivem Laub und bieten zusätzlich einen schönen Kontrast zu den blühenden Stauden.

Beim Planen gilt: Für jeden Zeitraum mindestens 2–3 blühende Arten einplanen, um eine durchgehende Blütenfolge zu garantieren. Lücken entstehen meist im Juli, nach den Frühsommerblühern und vor den Hochsommerblühern. Hier helfen Katzenminze, Rückschnitt der Pflanzen zur Förderung der Nachblüte, Taglilien (Hemerocallis) und frühe Rudbeckia. Ein abschließender praktischer Tipp: Achten Sie auf die Höhen der Stauden, um eine harmonische Wirkung zu erzielen. Höhere Pflanzen sollten im Hintergrund und niedrigere im Vordergrund stehen. So entsteht ein ansprechendes Gesamtbild, das sich durch das ganze Jahr zieht und den Garten in ein blühendes Paradies verwandelt.

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🌿 Im Artikel erwähnte Stauden

Sonnenbraut
Sonnenbraut
Helenium autumnale
Dunkelvioletter Storchschnabel
Dunkelvioletter Storchschnabel
Geranium x 'Rozanne'
Sonnenbraut Waldtraut
Sonnenbraut Waldtraut
Helenium 'Waldtraut'
Blauer Rittersporn
Blauer Rittersporn
Delphinium elatum 'Blue Nile'

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