Die Höhenstaffelung ist das grundlegendste Prinzip der Staudenverwendung. Hohe Stauden (über 100 cm) gehören in den Hintergrund oder die Beetmitte, mittelhohe Arten (40–100 cm) in die mittlere Zone, und niedrige Stauden sowie Bodendecker (unter 40 cm) in den Vordergrund. Dieses Prinzip gilt sowohl für einseitig als auch für allseitig sichtbare Beete. Bei allseitig sichtbaren Beeten (Inselbeeten) stehen die höchsten Pflanzen in der Mitte, die Höhe nimmt nach außen ab. Die Staffelung schafft Tiefenwirkung, sorgt dafür dass alle Pflanzen sichtbar sind und keine von einer anderen verdeckt wird. Als Faustregel gilt: Die höchste Pflanze sollte nicht mehr als zwei Drittel der Beetbreite überschreiten. Typische Höhengruppen: Leitstauden >100 cm (Rittersporn, Echinacea, Phlox paniculata), Begleitstauden 50–100 cm (Salbei, Katzenminze, Geranium), Bodendecker <30 cm (Storchschnabel-Sorten, Elfenblume, Immergrün).
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