Professionelle Staudenpflanzungen folgen dem Drei-Schichten-Prinzip. Schicht 1 — Leitstauden (15–20% der Pflanzenzahl): Hohe, auffällige Arten die dem Beet Struktur und Charakter geben. Sie sind die "Stars" der Pflanzung. Beispiele: Rittersporn, Phlox, Echinacea, Helenium, Rudbeckia. Schicht 2 — Begleitstauden (50–60% der Pflanzenzahl): Mittelhohe Arten die die Leitstauden ergänzen, Lücken füllen und für einen harmonischen Übergang sorgen. Beispiele: Salbei, Katzenminze, Geranium, Astilbe, Heuchera. Schicht 3 — Bodendecker und Füllstauden (25–35% der Pflanzenzahl): Niedrige, flächig wachsende Arten die den Boden bedecken, Unkraut unterdrücken und die Fläche vollständig schließen. Beispiele: Storchschnabel-Niedrigformen, Elfenblume, Waldsteinie, Immergrün, Thymian, Frauenmantel. Dieses Prinzip gilt für alle Stilrichtungen — vom Naturgarten bis zur formalen Anlage.
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